

Diatonische Mundharmonikas: Deutschland
"Begonnen habe ich mit der "Blues Harp", dann stieg ich auf die "Marine Band"(genial für akustisches Spiel). Richtig wohl fühle ich mi
ch aber, seit dem ich die Plastik-Kanzele der "Special 20" unter meiner Zunge spüre - Hohner ist einfach Hohner."
Der im Oberschlesien (Polen) geborene Jan Sczepanski, hat in seiner Jugend die klassische Ausbildung an der Musikschule in Katowice in klassische Klarinette, Klavier und Musiktheorie genossen.
Begeistert von dem holländischen Harp–Player John Lagrand (Livin Blues) erlernte er in den 70ern autodidaktisch das Mundharmonikaspielen. Ursprünglich hat er sich dem Weissen- Blues und genauer gesagt dem Rock-Blues verschrieben. Über John Mayall und Peter Green, Paul Butterfield sowie den härteren Bluesrockern Cream und Led Zeppelin entdeckte er erst später die schwarzen Musiker wie: Little Walter, Sonny Boy Williamson, James Cotton usw.
Im Jahr 1980 gründete er die Live-Band „Turpentine Blues Band”. In der Zeit von 1985-90 arbeitete Sczepanski mit verschiedenen Formationen aus dem Bereich Blues, Rock und Funk zusammen.
Von 1991 bis 1993 spielte er mit der Kölner Rockgruppe BRINGS (CD-„Zwei zoote Minsche” und „Zwischedurch”, EMI) und trat unter anderem mit BRINGS 1992 im „WDR-Rockpalast”, „Rock am Ring-Festival”, Lorelei usw. auf.
Seit 1997 spielte er neben dem Violinisten Jan Bledowski als Gast bei SCHAU-PAU ACOUSTIC BLUES und übernahm ab 1998 die Solistenrolle („Whisky & Wimmen”, Salles). 1999 tourte Jan Sczepanski mit Schau-Pau A. B. in Polen, dazu gehörte auch der Auftritt beim RAWA-BLUES Festival in Katowice.
Anfang 2001 veröffentlichte er „sczepanski_b-injection“ (zwei-music) – sein Debutalbum – mit zehn eigenen instrumentalen Kompositionen. Das Album „b-injection”, produziert von dem Gitarristen Harry Alfter, wurde mit verschiedenen Musikern eingespielt. Mit dabei waren: Harry Alfter (Gitarren, Sitar), Jan Bledowski (Geige), Pano Petrakakis (Bass), Michael Ritter (Bass), Stefan Brings (Bass), Jörg Frohn (Schlagzeug), Christian Blüm (Schlagzeug) und Winfried Schuld (Piano).
Von 2002-2004 trat er mit seiner Band „Sczepanski” in verschiedenen Clubs sowie auf Festivals auf, u.a. auf der Popkomm 2002 in Köln sowie auf den Leverkusener-Jazztagen 2003.
Im Jahr 2005 setzte Jan Sczepanski seine kompositorischen Aktivitäten fort und begann mit der Arbeit am zweiten Solo-Album. Dieses Mal wurden alle Instrumente – bis auf die Gitarren, die von Harry Alfter stammen – von Jan Sczepanski programmiert bzw. eingespielt. Zehn Instrumentals aus dem Genre Electro-Fusion teils jazzig, teils rockig, teils elektronisch-sphärisch mit Dominanz einer Elektro-Mundharmonika. Das zweite Album erschien 2007 unter „sczepanski_b-transfusion” (zwei-music).
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